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Leben als Boxer – kein einfacher Fight

Kasim Gashi in seiner Passion: Er hat seine Leidenschaft Boxen zum Beruf gemacht. | Bild: Sina Peller

Boxsport Leben als Boxer – kein einfacher Fight

Kasim Gashi in seiner Passion: Er hat seine Leidenschaft Boxen zum Beruf gemacht. | Bild: Sina Peller
 

02 Jun 2022

Kasim Gashi ist Profiboxer, ausgezeichnet mit zahlreichen Titeln. Doch das Business ist hart und er ist sein eigener Manager. Zudem ist er vierfacher Vater und muss Zeit für seine Familie finden. Feste Arbeitszeiten kennt er nicht. Wir haben ihn einen Tag lang begleitet.

Hümeyra Tukat

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Durch seinen Bruder entdeckte Kasim Gashi bereits als Kind sein Talent fürs Boxen. Seitdem ist das Boxen ein wichtiger Teil seines Lebens.

Seine Leidenschaft für das Boxen entdeckte Kasim Gashi (32) schon früh. Seinen ersten Boxkampf bestritt er mit elf Jahren, bereits mit zwölf feierte er seine ersten Erfolge. Als Amateur bestritt er fast 100 Kämpfe und wurde dabei zehn Jahre in Folge württembergischer Meister. Mit 17 Jahren begann er in der Oberliga zu boxen und damit auch sein Geld als Boxer zu verdienen. 2012 entschied er sich, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und wurde Profiboxer. Den Titelkampf um die Deutsche Meisterschaft gewann Kasim 2015. In der Mittelgewichtsklasse holte er 2019 den Weltmeistertitel der Verbände Global Boxing Union (GBU) und World Boxing Federation (WBF).

Neben seinen Boxkämpfen finanziert sich Kasim durch seine Sponsoren, die durch seine zahlreichen Erfolge auf ihn aufmerksam wurden. Von ihnen erhält er ein festes Monatsgehalt oder materielle Güter, wie zum Beispiel Fahrzeuge. Auf die finanzielle Unterstützung seiner Sponsoren konnte Kasim auch während der Corona-Pandemie zählen. Boxkämpfe gab es in dieser Zeit keine, was ihm auch mental zu schaffen machte. Nun ist er froh, endlich wieder in den Ring steigen zu können.

Während seines Trainings mit Pascal Stern ist Kasim Gashi hochkonzentriert. | Bild: Sina Peller
Das Training läuft immer in Etappen: 3 Minuten Power, 1 Minute Pause. | Bild: Sina Peller
In den Pausen sammelt er seine Energie. | Bild: Sina Peller