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Buchempfehlungen waren noch nie präziser. | Bild: Lenya Trautmann

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Buchempfehlungen waren noch nie präziser. | Bild: Lenya Trautmann

03 Feb 2021

Was hilft am besten gegen die Leere, die ein gutes Buch hinterlässt? Ein neues Buch. Aber bitte eins, das genauso gut ist. Samira Seckner und Vanessa Kraiss studieren Druck-und Medientechnologie im siebten Semester an der Hochschule der Medien. Sie wissen wie das geht.

Lenya Trautmann

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020

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Hanna Bekele

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020

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Samira, Vanessa, wie seid ihr auf die Idee gekommen, eine Maschine für Buchempfehlungen zu programmieren?

Samira: In diesem Semester stand das technische Praktikum an und ich wollte etwas Praktisches mit Datenbanken machen. Vanessa und ich haben uns dann überlegt, wie man unser Hobby, also das Lesen, damit verbinden kann. Wir wollten nämlich mal unseren eigenen Bücherblog starten, der aber nie zustande kam. So sind wir dann auf diese Buchempfehlungs-Engine gekommen.

 

Wie funktioniert sie?

Vanessa: Die Buchempfehlungs-Engine greift auf eine große Datenbank zurück, in die wir Daten der British Library eingepflegt haben. Darin kann man nach Werken vom gleichen Autor suchen oder nach ähnlichen Büchern des gleichen Genres. So kann man bereits gelesene Bücher bewerten und Bücher empfohlen bekommen, die auf diesen Ratings beruhen. Das heißt, wenn ich Harry Potter ein gutes Rating gebe, bekomme ich Empfehlungen für Bücher die andere Potterheads gut bewertet haben.

 

Viele unserer Freunde lesen gar nicht mehr. Wollt ihr mit der Engine mehr Menschen zum Lesen motivieren?

Vanessa: Das entstand eher deshalb, weil wir Spaß an der Sache haben. Die Leute, die Bücher lesen, brauchen ja immer wieder Nachschub. Oft wendet man sich dann an Freunde, die auch lesen. Wenn diese ihre Bücher dort einpflegen und bewerten, muss ich sie nicht über WhatsApp kontaktieren. Ich muss lediglich meine Suche in die Engine eingeben und bekomme passende Empfehlungen.

 

Können wir die Engine schon nutzen?

Vanessa: Das kommt auf die Hochschule an. Wir brauchen einen Server, auf dem wir die Engine hosten können. Momentan läuft das alles noch lokal. Man kann sie theoretisch also schon benutzen, müsste sich aber erst die Datenbank runterladen und Zugriff auf die Website bekommen.
Samira: Komplett fertig wird die Engine aber bis zur Media Night nicht.

 

Wollt ihr das Projekt nach der Media Night noch weiterverfolgen?

Samira: Dazu haben wir leider keine Zeit. Im nächsten Semester steht die Bachelorarbeit an. Außerdem gehört das Projekt der HdM. Entweder es bleibt liegen und es kümmert sich niemand darum oder es wird von einem anderen Team weiterentwickelt und verbessert.

 

Über diesen Link gelangt ihr zur Buchempfehlungs-Engine auf der Media Night am 4. Februar. Und in diesem edit-Beitrag erfahrt ihr mehr über die Funktionsweise der Maschine.