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Kultur&Gemeinschaft

Fahrradunfälle
Weiße Flecken im Alltag

Ein Mahnmal für die Ewigkeit | Bild: Jasmin Setz

Fahrradunfälle Weiße Flecken im Alltag

Ein Mahnmal für die Ewigkeit | Bild: Jasmin Setz
 

14 Aug 2020

Sie stehen in Steinheim und in Murr. Weißgestrichene Fahrräder, die als Mahnmale für tödlich verunglückte Fahrradfahrer stehen. Im Jahr 2019 sind 1050 Fahrradfahrer im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Um an diese zu gedenken, werden die sogenannten Ghost Bikes an der Unglücksstelle aufgestellt.

Amelie Kant

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Sommersemester 2019

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Franziska Nistler

4. Semester
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Jasmin Setz

Crossmedia-Redaktion
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Ghost Bikes sind eine aus den USA stammende Idee, die neben der Funktion als Gedenkstätte auch auf mögliche Gefahrenpunkte hinweisen sollen. Die ersten Geisterräder gibt es seit Anfang der 2000er in den Vereinigten Staaten und ca. 1010 Jahre später tauchten diese auch zum ersten Mal in Deutschland auf.

Die weißgestrichenen Geisterräder wurden von dem Fahrrad-Club Radbande in der Region Stuttgart aufgestellt. Die Absicht der Ghost Bikes ist es, dass Leute stehen bleiben und innehalten. Es geht dabei nicht um Schuld, auch dafür steht die Farbe Weiß.

Ghost-Bikes stehen für die Hoffnung, die Rücksicht für schwächere Verkehrsteilnehmer*innen zu erhöhen. Man will mit ihnen darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, dass man als Einzelperson, egal ob Fußgänger*in, Fahrradfahrer*in oder Autofahrer*in andere Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Wenn jeder versucht, umsichtig zu fahren, können dadurch viele gefährliche Situationen verhindert werden. Denn je weniger Ghost Bikes, desto besser.