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Eine verhexte Katze jagt das Irrlicht

In Quests kann der Spieler Seelenfragmente sammeln, um zu seiner menschlichen Gestalt zurückzukehren.
27. Jan. 2023
Ein Computergame zum Wohlfühlen. In dem Game „Hitodama – Lost Spirits“ begeben wir uns als verhexte Katze auf eine Reise zur Wiederkehr unserer menschlichen Gestalt. Das ist das Projekt von Lisa Do, Sandra Herbst und Jana Mößner aus dem Studiengang Medieninformatik.

Lisa und Sandra, auf der Media Night stellt ihr die Demoversion eures Games „Hitodama – Lost Spirits“ vor. Könnt ihr euer Game näher beschreiben?

Sandra: Der Protagonist wandert nach Verlust seiner menschlichen Gestalt als verhexte Katze ohne Erinnerungen auf einer Insel umher. Die Katze sammelt versteckte Items, hilft den Bewohnern und gelangt so an Irrlichter. Die Irrlichter stellen Seelenfragmente und Erinnerungen dar, die gesammelt werden, um schließlich die Menschengestalt wiederzuerlangen.

Was hat euch zu diesem Game inspiriert?

Sandra: Elemente aus anderen Spielen wie Animal Crossing und Zelda haben unser Projekt inspiriert. Besonders der Animefilm ,,A Whisker Away” hat die Storyline geprägt. Auch in dem Film gibt die Protagonistin ihre menschliche Gestalt auf und wird zur Katze, muss jedoch schnell einen Weg zu ihrer alten Form zurückfinden.

Lisa: Neben dem Hexenkostüm der Katze, haben wir weitere Fantasy-Elemente eingebaut. Unter anderem gibt es Zaubersprüche, um Hindernisse zu überwinden und auch Teleportation ist geplant.

Es geht um die Bedeutung, etwas aufzugeben und dadurch etwas zu verlieren, was man vorher nicht geschätzt hat.

Sandra Herbst

Euer Game heißt ,,Hitodama - Lost Spirits”, aus dem Japanischen übersetzt ,,menschliche Seele” - wie seid ihr auf den Namen und das Setting gekommen?

Sandra: Generell interessiert uns die japanische Mythologie. Deshalb haben wir uns entschieden, das Setting danach auszurichten und weitere japanische Elemente einzuarbeiten. Die Frage war dann, wie man eine verlorene Seele in den Titel verpacken kann. Hitodama ist eine Referenz an den Protagonisten, der seine menschliche Gestalt verloren hat. ,,Lost Spirits” stellen hierbei die Inselbewohner dar, die Charakteristiken von Schutzgeistern und Helfern, sogenannten Spirit Animals, besitzen sollen.

Was war rückblickend das Schönste, an das ihr euch erinnert?

Lisa: An die allgemeine Zusammenarbeit; jeder hat bei allem mitgemischt und es war ein großer Erfolg, zu sehen, wie sich der artistische mit dem technischen Teil verknüpft hat und unsere Vorstellung langsam Form annahm. Der Zusammenhalt hat unsere Motivation und den Teamgeist gestärkt - man hat sich nie alleine gefühlt.

Das Game ,,Hitodama - Lost Spirits” wird als Testversion auf der Media Night vorgestellt. Ein Release ist nach weiterem Überarbeiten dennoch in Planung. Die Demo ist bereits auf Windows spielbar und soll nach dem Release auch auf Linux und Mac verfügbar sein.