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Zu Gast in der Stube der Helden

Durch die Pandemie wurde der Projektzeitraum verlängert, sodass sich Timo und sein Team einem detaillierten Design, der rustikal-gemütlichen Gaststube, widmen konnten. | Bild: Timo Müssig

Games Zu Gast in der Stube der Helden

Durch die Pandemie wurde der Projektzeitraum verlängert, sodass sich Timo und sein Team einem detaillierten Design, der rustikal-gemütlichen Gaststube, widmen konnten. | Bild: Timo Müssig
 

03 Feb 2021

Die „Gaststube der Helden“ ist ein Experiment für immersives Storytelling, an dem der Filmakademie-Student Timo Müssig zusammen mit zwölf weiteren Personen arbeitet. Beim immersiven Storytelling geht es darum, das Gefühl zu vermitteln, ganz in die virtuelle Welt einzutauchen.

Sarah Liebers

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020
TierschutzUmweltNaturKultur

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Sara Rozic

Crossmedia-Redaktion/Public Relations
seit Wintersemester 2020
GesellschaftKulturMusikLiteratur

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Timo, auf der virtuellen Media Night werden viele spannende Games vorgestellt. Worum geht es in deinem Videospiel und was macht es als Experiment besonders?

Das Spiel findet in einem Hotel in einer Fantasiewelt statt, in dem Helden während ihres Abenteuers eine kurze Pause einlegen. Der Spieler bekommt die Aufgabe, einen Fall zu lösen. Die geheimnisvollen Gespräche zwischen den Helden liefern dafür die nötigen Hinweise. Dabei untersuche ich, inwieweit es dem Spieler möglich ist, Informationen aus diesen Gesprächen aufzunehmen.

Wie kann der*die Spieler*in mit den Charakteren interagieren?

Wir haben ein System entwickelt, mit dem der Spieler die Gespräche jederzeit unterbrechen kann. Durch ein Räuspern des Spielers stoppen die Helden ihr Gespräch. Die entstandene Lücke wird dann durch eine neue Tonspur überspielt, beispielsweise durch „Ah ja natürlich, was gibt‘s denn?“. Um wieder zurück in das alte Gespräch zu kommen, gibt es Phrasen wie „So, wo war ich denn gerade? Ach ja!“ und dann geht es ungefähr da weiter, wo das Gespräch zuvor aufgehört hat. 

Auf was habt ihr bei dem Design der Charaktere geachtet?

Uns war es wichtig, Klischees so stark wie möglich zu bedienen. Wir wollten es dem Nutzer möglichst einfach machen, in kurzer Zeit ein Bild von den Helden zu bekommen. Ich mag beispielsweise unsere Zauberin, eine wunderschöne Magierin mit Vollbart, sehr gerne.

Kam die Idee für dieses Spiel plötzlich oder hat sie sich mit der Zeit entwickelt?

Plötzlich taucht grundsätzlich nie etwas auf. Ich bin ein großer Fan von „geplanter Kreativität“, so würde ich das mal nennen. Natürlich hat man immer wieder spontane Inspirationen, doch dafür habe ich Listen, in denen ich alle meine Ideen sammle. Ich hatte schon immer großes Interesse am Geschichtenerzählen. Diese Leidenschaft begleitet mich und meine Projekte bereits seit vielen Jahren.

Wenn ihr noch mehr über die „Gaststube der Helden“ erfahren möchtet, dann schaut bei der virtuellen Media Night vorbei. Dort werden euch Timo und sein Team alles über ihr Videospiel-Experiment erzählen und eure Fragen zu Spiele-Entwicklung beantworten.