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Didaktik
Lern-Apps – Zukunft oder Zeitverschwendung?

„The cat walks slowly“ – auf dem Bildschirm erscheint eine putzige Mieze, die langsam über den Tisch stolziert. | Bild: Miriam Hoffmann

Didaktik Lern-Apps – Zukunft oder Zeitverschwendung?

„The cat walks slowly“ – auf dem Bildschirm erscheint eine putzige Mieze, die langsam über den Tisch stolziert. | Bild: Miriam Hoffmann
 

03 Feb 2021

„The Walking Cat“ ist ein Englisch-Lernspiel für Kinder im Grundschulalter. Mittels Wortkarten lassen sich einfache englische Sätze bilden, die durch Augmented Reality zum Leben erwachen.

Miriam Hoffmann

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Franziska Kircher

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Mit Hilfe von Augmented Reality (AR) haben die HdM-Studentinnen Patricia Kinga Piskorek und Linda Zobel eine Englisch-Lern-App für Grundschüler*innen entwickelt. Das Spiel basiert auf derselben Technik wie das Trend-Spiel „Pokémon Go“. Bei AR werden digitale Objekte über eine Kamera scheinbar in die Wirklichkeit projiziert.

Die insgesamt neun Wortkarten bestehen aus jeweils einem Satzglied, das mit einem QR-Code hinterlegt ist. Dieser wird von der Kamera erfasst. So weiß die App, welches Objekt angezeigt werden soll. Wird aus den Wortkarten ein korrekter Satz gebaut, so erwacht dieser auf dem Bildschirm zum Leben. Sind Satzbau oder Grammatik nicht korrekt, erscheint ein Verbesserungshinweis.

Die Satzglieder sind mit verschiedenen Farben gekennzeichnet. Die Farben ermöglichen es den Kindern, das Feedback leichter zu verstehen und umzusetzen. Die Satzglieder sind mit verschiedenen Farben gekennzeichnet. Die Farben ermöglichen es den Kindern, das Feedback leichter zu verstehen und umzusetzen. | Bild: Miriam Hoffmann

Durch die Corona-Pandemie gewinnen digitale Lernangebote an Bedeutung. Homeschooling stellt auch für die Kleinsten unter uns eine große Herausforderung dar. Mit „The Walking Cat“ können Kinder spielerisch eine neue Sprache lernen. Durch das Feedback lassen sich Schwächen der Kinder frühzeitig erkennen und kompensieren. Die verspielten Visualisierungen bieten zusätzlich einen Anreiz, sich zu verbessern. Allerdings ist man mit neun Wortkarten, die händisch ausgeschnitten werden müssen, schnell am Ende der Möglichkeiten. Zudem ist die App nur auf Android-Geräten nutzbar. Doch bei dem Spiel handelt es sich nur um einen Prototypen. Die Nutzung von AR in Lernspielen ist vielversprechend und definitiv ausbauwürdig.

Ihr habt auch Lust bekommen, das Spiel zu testen? Den Link zum App-Download gibt es hier. Und hier der Link zum PDF mit den Wortkärtchen.