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Social Media als Ort der Hoffnung heute – hier teilen Menschen schöne Erfahrungen während der Krise. | Bild: Kurzfilm „In Zeiten der Hoffnung“

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Wo wir in Krisen Hoffnung finden

Social Media als Ort der Hoffnung heute – hier teilen Menschen schöne Erfahrungen während der Krise. | Bild: Kurzfilm „In Zeiten der Hoffnung“

05 Feb 2021

Der im Studiengang Medienwirtschaft entstandene Kurzfilm „In Zeiten der Hoffnung“ will anhand einer Sage aus dem 14. Jahrhundert Optimismus in der Corona-Krise verbreiten. Ein Hoffnungsschimmer für alle, die an Zuversicht verloren haben.

Berenice Fengler

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit WS2020
FotografiePolitikSport

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Theresa Fürst

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020

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Die drei Studentinnen Jacqueline Fischer, Anne Nagel und Tamara Schöttle aus dem Studiengang Medienwirtschaft der Hochschule der Medien haben den Kurzfilm „In Zeiten der Hoffnung“ produziert. Am Beispiel einer Sage wollen sie mit ihrem Film Hoffnung geben in der Corona-Pandemie.

Der Film beginnt mit dem klassischen Alltag eines Studenten in der Corona Krise: leerer Kühlschrank, trübe Stimmung und überall Corona-Meldungen. Beim Scrollen durch seinen Instagram-Feed stößt er auf eine Sage aus dem 14. Jahrhundert. Mit einem Rückblick wird erzählt, wie die Marktgräfin Katharina durch ihren Glauben ihre Stadt vor der Pest rettet. Von der Sage als Hoffnungsschimmer des 14. Jahrhunderts leitet der Film über zum Ort der Hoffnung des 21. Jahrhunderts: dem Instagram-Kanal unserer Hauptfigur.

Diese Überleitung wirkt beim ersten Anschauen des Films durchaus aus der Luft gegriffen. Die Idee dahinter ist aber durchdacht.

Social Media – ein Ort der Hoffnung

Der Junge entdeckt in seinem Instagram-Feed Beiträge von Menschen, die erzählen, wie sie Hoffnung in der Corona-Krise finden. Viele nutzen die Zeit und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Fotos in der Natur, vom Backen zu Hause oder von gemeinsamen Spieleabenden mit der Familie zeigen dem Zuschauer die schönen Seiten der Krise.

Und wer sich damit nicht trösten kann, dem bleibt immer noch die Träumerei von besseren Zeiten nach der Pandemie. So motivieren sich andere mit dem Gedanken an künftige Reisen, Konzerte oder Partys. Denn man sollte nicht vergessen: Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude.

Es ist ein Kurzfilm, der zum Nachdenken anregt und zeigt, dass man selbst entscheidet, wie man mit der aktuellen Situation umgeht. Die Hauptfigur und die Storyline sind so gewählt, dass sich der Zuschauer mit der Situation identifizieren kann. Die drei hinter dem Projekt sind der Meinung: „Mit Hoffnung können wir Krisen überstehen.“ Denn schließlich hat jeder etwas, das ihm ein Fünkchen Hoffnung gibt. Und wenn es nur ein Fünkchen ist.

Der Film wurde auf der Media Night der HdM vorgestellt; hier geht es zum Projekt.