Menü
Archiv

Emotionen
„Tanzen lässt fühlen was man denkt“

Lena Stephanie hört zum ersten mal den selbst komponierten Song von Vanessa Reinhardt. | Bild: Ausschnitt aus dem Kurzfilm „GefühlsRegung“

Emotionen „Tanzen lässt fühlen was man denkt“

Lena Stephanie hört zum ersten mal den selbst komponierten Song von Vanessa Reinhardt. | Bild: Ausschnitt aus dem Kurzfilm „GefühlsRegung“
 

30 Jun 2021

In einem Projekt zum Thema Empathie haben vier Student*innen einen Kurzfilm gedreht. Dieser beschäftigt sich mit dem emotionalen Zusammenspiel von Tanz und Musik.

Laura Köhler

Crossmedia-Redaktio / Public Relations
seit Sommersemester 2021
KunstKultur

Zum Profil

Yasmin Köseli

Crossmedia - Redaktion / Public Relations
seit Sommersemester 2021
BücherKulturSport

Zum Profil

Im Rahmen der MediaNight werden viele verschiedene Projekte vorgestellt. Das Motto des Moduls „Produktion, Video und Film“ ist „Empathie“. Dazu haben sich vier Student*innen aus dem Studiengang Medienwirtschaft etwas Besonderes überlegt: Einen Kurzfilm, der Interview, Musik und Tanz vereint. In dem Projekt „Gefühlsregungen“ setzen sie sich damit auseinander, wie Musik und Tanz den Menschen empathisch beeinflussen. Dazu hat die Musikerin Vanessa Reinhardt ein Stück komponiert und mit Gesang hinterlegt. Anschließend wurde der Tänzerin Lena Stephanie das Lied vorgespielt und ihre erste tänzerische Reaktion darauf wurde visuell festgehalten.

Das Team besteht aus vier Student*innen des Studiengangs Medienwirtschaft: Carolin Köhler, Le Vi Nguyen, Leonie Schätzle und Philip Schaffrinna. Das Projekt entstand in dem Modul „Produktion, Video und Film“. Erst nach langer Überlegung hat sich das Team dazu entschieden, die Aufgabe in Form von Musik und Tanz umzusetzen. Über ein Teammitglied finden sie ihre beiden Protagonistinnen Vanessa Reinhardt und Lena Stephanie sowie die Location das Gospel Forum in Feuerbach. Vor dem Dreh kannten sich beide Künstlerinnen nicht. Dementsprechend konnte Frau Stephanie unvoreingenommen auf Frau Reinhardt's Lied reagieren. Im Drehprozess wurde zuerst Frau Reinhardts Klavierspiel und Gesang aufgenommen. Einige Tage später hatte Frau Stephanie die Möglichkeit vor der Kamera auf die Musik zu reagieren. Beide Darstellerinnen wurden anschließend zu sich selbst sowie zum Thema Empathie, von den Student*innen interviewt.

Erfolg trotz Unsicherheiten

Auch wenn das Ergebnis genau so geworden ist, wie es sich das Team vorgestellt hat, hatten sie Zweifel. Es war zu Beginn nicht klar, ob die Reaktion der Tänzerin deutlich zu erkennen sein wird und wie ihr das Lied gefällt. Lena Stephanie ist Streetstyle-Tänzerin. Nachdem sie schon im Ausland getanzt hat, gibt sie mittlerweile selbst Tanzkurse. Vanessa Reinhardt kommt aus einer musikalischen Familie und wünscht sich, mit ihrer eigenen Musik im R&B Bereich zu arbeiten. Beide haben sehr viel Freude an ihrer Kunstform und verbinden diese stark mit dem Thema Empathie. Eine Musikerin könne das Gefühl, das sie beim Schreiben eines Stückes empfunden hatte, an die Hörer*innen weitergeben, so Reinhardt in dem Kurzfilm. „Tanzen lässt fühlen was man denkt“, findet Lena Stephanie. 

Neben „GefühlsRegungen“ gibt es weitere Projekte, die bei der MediaNight am 1. Juli zu sehen sein werden. Um sich bereits im Voraus einen Überblick zu verschaffen, gibt es unter https://www.hdm-stuttgart.de/medianight eine Liste mit allen Arbeiten der Student*innen. Gezeigt werden diese am Donnerstag den 1. Juli von 18 Uhr bis 22 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Hochschule der Medien.