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Pride Month: Mehr als ein Monat der Sichtbarkeit

Während des Pride Month setzen sich Menschen für Gleichberechtigung ein und feiern die Vielfalt der Liebe. | Bild: Florian Frankenhuis

LGBTQIA+ Pride Month: Mehr als ein Monat der Sichtbarkeit

Während des Pride Month setzen sich Menschen für Gleichberechtigung ein und feiern die Vielfalt der Liebe. | Bild: Florian Frankenhuis
 

15 Jul 2022

Die Liebe feiern und Aufmerksamkeit erregen – Das bedeutet der Pride Month für die LGBTQIA+-Community, der jedes Jahr im Juni stattfindet. Aber warum ist der Monat wichtig und wie profitieren Unternehmen davon?

Florian Frankenhuis

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Bunt sein, laut sein, auf sich aufmerksam machen – das ist das Motto von Millionen von Menschen, die vor allem im Juni die Vielfalt der Liebe feiern. Seit den Stonewall Riots hat sich der Pride Month als fester Bestandteil der Community etabliert. Eine Polizeirazzia im Stonewall Inn in New York führte zu einem Aufstand von queeren Menschen. Die LGBTQIA+-Community wehrte sich 1969 erstmals gegen die herrschende Diskriminierung. Für Laura Halding-Hoppenheit, Kommunalpolitikerin und ,,CSD-Mama” aus Stuttgart, ist klar: ,,Wir sind die Gesellschaft, wir haben dieselben Rechte und wir wollen schrill und laut sein!” Der Ansicht ist auch Mark Schwarz. Er ist Berater im Zentrum Weissenburg. Der bisher lange und harte Weg des Kampfes für Gleichberechtigung muss weiter gegangen werden, findet Mark. Warum ist der Pride Month aber heute noch wichtig? Diese Frage beantworten Laura Halding-Hoppenheit und Mark Schwarz im Video.

Viele Menschen gehen während des Pride Month auf die Straße, denn Engagement für die LGBTQIA+-Community ist noch immer sehr relevant.

Pride oder Profit?

Der Pride Month ist nicht nur wichtig für die LGBTQIA+-Community, sondern hat sich auch als interessant für viele Firmen entpuppt. Pünktlich zum 1. Juni ändern Marken wie Zalando, BMW und Co. ihre Instagram-Profilbilder zu regenbogenfarbenen Versionen ihrer Logos. Wenn die Uhr am 1. Juli 00:00 Uhr schlägt, sind diese Profilbilder aber wieder verschwunden – das kann als „Rainbow-Washing“ bezeichnet werden. Was gibt es für verschiedene Perspektiven zu diesem Thema und wie könnte eine Alternative zu dem einmonatigen Engagement aussehen?

Die queere Community steht besonders im Juni für ihre Rechte ein. | Bild: Florian Frankenhuis
Die queere Community steht besonders im Juni für ihre Rechte ein. | Bild: Florian Frankenhuis
Die queere Community steht besonders im Juni für ihre Rechte ein. | Bild: Florian Frankenhuis
Die queere Community steht besonders im Juni für ihre Rechte ein. | Bild: Florian Frankenhuis

Seit dem Beginn der Stonewall-Riots Ende der 60er-Jahre hat sich vieles für die LGBTQIA+-Community verändert. Dennoch kämpft sie bis heute für Gleichberechtigung. Durch den Pride Month erfahren queere Menschen im Juni die größte Sichtbarkeit. Diese wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen, um wichtigen Themen und allen Mitgliedern der Community die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Ihnen ist wichtig, dass Unternehmen den Pride Month nicht nur für Marketingzwecke ausnutzen. Es soll ein langfristiges Engagement stattfinden, das queere Menschen nachhaltig unterstützt.