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Mögliche Ansicht der App-Funktionen | Bild: Marisa Doré

Archiv Smart Einkaufen
Einkaufszettel war gestern!

Mögliche Ansicht der App-Funktionen | Bild: Marisa Doré

04 Feb 2021

Mit der intelligenten Einkaufsliste wird der alltägliche Lebensmitteleinkauf zum Kinderspiel. Bei der virtuellen Media Night der Hochschule der Medien in Stuttgart präsentieren die Student*innen ihr Zukunftskonzept.

Lina Quotschalla

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020

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Marisa Dore

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020

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Mit der App „Smart Shopping“ werden die Kund*innen beim Einkauf begleitet. Das Programm erstellt nicht nur eine Einkaufliste, die auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist, sie sortiert diese auch nach Kategorien. Es können auch Produkte eingescannt werden. Wird die Smartphone-Kamera zum Beispiel auf ein Milchprodukt gerichtet, so werden Herkunft und Inhaltsstoffe angezeigt. Außerdem wird auf eigene Unverträglichkeiten hingewiesen, die anhand eines Fragebogens ermittelt wurden. Diese Funktion nennt man Augmented Reality (AR). 

Im Wahlpflichtfach Future Retail, das sich mit der Zukunft des Einzelhandels befasst, entwickelte die Gruppe den Prototypen ihrer App. Vier Online-Medien-Management-Studierende und ein Wirtschaftsinformatik-Student der HdM haben die Probleme des Lebensmitteleinzelhandels untersucht und festgestellt: Oft haben Kund*innen den Einkaufszettel nicht dabei oder finden sich im Supermarkt schlecht zurecht – es entsteht Zeitdruck und die Hälfte wird vergessen. 

Der Lösung einen Schritt näher

Die Studierenden suchten für dieses Problem eine Lösung und so entstand der Prototyp. Das stellte sie jedoch vor einige Herausforderungen, denn viele Ideen waren technisch schwierig umsetzbar. Schließlich konnten sie jedoch ein geeignetes Konzept entwickeln und ein passendes Software-Modell finden. Die fertige App soll sowohl für Android als auch für Apple Endgeräte verfügbar sein. 

Obwohl das Konzept für die App bereits ausgereift ist, bleibt offen, ob diese auch wirklich auf den Markt kommen wird. Laut Jonas Julian Sauer, einem der Entwickler, müssten sich die Supermärkte an das Einkaufskonzept anpassen, was nicht nur einen großen organisatorischen Aufwand bedeute, sondern auch sehr teuer sei. „Das Ganze würde Kund*innen den Alltag jedoch sehr erleichtern, weshalb die Einführung der App eine Überlegung wert wäre“, so Jonas. 

 

Die Vorstellung ihres Projekts Future Retail - Smart Shopping via BIG DATA & AR kann am 4. Februar von 18-22 Uhr auf der virtuellen Media Night der Hochschule der Medien angeschaut werden.