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Dokumentarfilm
Zwischen zwei Welten

ChingYa ruht sich in der Bahn aus | Bild: Piel Schmitt

Dokumentarfilm Zwischen zwei Welten

ChingYa ruht sich in der Bahn aus | Bild: Piel Schmitt
 

24 Jan 2023

In der Dokumentation „Inbetween“ erleben Zuschauer die Gefühle und Herausforderungen der taiwanischen Studentin ChingYa hautnah, während diese sich ein neues Leben in Stuttgart aufbaut.

Laura Köhring

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2021

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Wer für das Studium nach Stuttgart gezogen ist, kennt das Gefühl: Plötzlich ist man in einer fremden Stadt ganz auf sich allein gestellt. Doch das Heimatland ganz zu verlassen, ist noch mal etwas ganz anderes. Die Dokumentation „Inbetween“ zeigt den Zuschauer*innen anhand der Protagonistin ChingYa wie es sich anfühlt, ein*e ausländische*r Student*in zu sein und sowohl die eigene als auch die fremde Kultur unter einen Hut bringen zu müssen.

Das fünfköpfige Team um Linnea Rutsch will mit dem Projekt ein „authentisches Porträt einer internationalen Studentin“ zeichnen. Der Film begleitet die Taiwanerin durch ihren Alltag in Stuttgart, während sie sich hier zurechtfindet, eine fremde Sprache lernt, Freundschaften schließt und von ihrer Heimat erzählt. So erhalten die Zuschauer*innen einen Einblick in ChingYas Gedanken und Gefühle. Sie erleben, wie die Studentin versucht, ihren Platz in einer neuen Kultur zu finden und die Verbindung zu ihrer Heimat aufrechtzuerhalten. Auf die Frage, warum sie den Titel „Inbetween“ gewählt haben, antwortet das Team: „Der Film greift vor allem Zwischentöne auf“. ChingYa stehe zwischen den Welten: zwischen ihrer asiatischen und der deutschen Kultur, zwischen den Sprachen. „Die Studienzeit ist ohnehin eine prägende Lebensphase, in der sich vieles entscheidet und man oft zwischen den Stühlen steht“. Die Zuschauer*innnen sollen sich mit dem Film auseinandersetzen, wünschen sich die Produzenten, denn „viele Themen spielen sich im Subtext ab“.

„Es handelt sich um einen Dokumentarfilm, der die Realität einfängt. Es ist nichts erfunden.“   – Linnea Rutsch

Hinter dem fertigen Ergebnis steckt ein ganzes Semester Arbeit, bei der die Suche nach einem Protagonisten oder einer Protagonistin eine der größten Herausforderungen dargestellt hat. Nach einer Vorstellung unter den internationalen Studierenden des Studiengangs Printmedia Technologies wurde ChingYas Interesse geweckt und schließlich wurde sie zur Hauptrolle des Dokumentarfilms. Da sie noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hat, wurde die Dokumentation auf Englisch gedreht, sie soll den Film ja auch verstehen.

Der zehnminütige Dokumentarfilm wird im Rahmen der MediaNight am 26. Januar 2023 zu sehen sein.