Kurzfilm

Pflege in Isolation – ein Tag auf der Intensivstation

Die Arbeit auf der Intensivstation erfordert viel Fachwissen und Geschick.
25. Jan. 2022
Als Pflegefachkraft auf der Intensivstation zu arbeiten, ist eine Herausforderung. In dem Kurzfilm „Ich für Dich“ begleiten Lena, Michelle und Lisa-Marie die Intensivkrankenschwester Lisa B. für einen Tag und erfahren, wie angespannt die Lage in den Krankenhäusern wirklich ist.

Während andere auf dem Heimweg von der Arbeit sind, bereitet sich Lisa für die Nachtschicht im Katharinenhospital in Stuttgart vor. Sie arbeitet seit über zehn Jahren als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Arbeitsalltag nicht mehr derselbe: Immer mehr Infizierte landen auf der Intensivstation und ringen um ihr Leben. 

Das Wohl der Patient*innen steht dabei immer an erster Stelle und das bedeutet für die Fachkräfte vollen Einsatz. Der momentan herrschende Pflegenotstand verlangt Lisa und ihrem Team einiges ab. Selbst bei Notfällen hat sie immer Ruhe bewahrt und ist strukturiert vorgegangen", wie uns Lena, eine der Produzentinnen des Films, im Interview verriet. Besonders in diesem Berufsfeld ist der Teamzusammenhalt stark ausgeprägt – das merkt man vor allem auf Lisas Station. Die Kolleg*innen unterstützen sich wo sie können und halten in jeder Lage zusammen. „Das war schön mitzuerleben", so Lena weiter.

Bereits während ihrer Schulzeit entwickelte Lisa eine Leidenschaft für den Gesundheits- und Pflegebereich. Die Arbeit mit den Patient*innen ist für sie eine Herausforderung. Dafür sind die Momente, in denen es den Betroffenen wieder besser geht, umso schöner. Die permanente Überwachung der Patient*innen ist mit einer hohen Verantwortung verbunden, die Lisa besonders motiviert.

Mit dem Projekt wollen die Produzentinnen allen Gesundheits- und Pflegekräften einen Moment der Aufmerksamkeit schenken. Es solle mehr dafür getan werden, dass der Stellenwert dieses Berufes steige. Die Gesundheits- und Krankenpfleger*innen bilden das Gerüst des Gesundheitssystems und ehrlich gesagt kann jeder irgendwann mal auf sie angewiesen sein", betont Lena abschließend. Der Beitrag soll Zuschauer*innen die Gefühle und Emotionen, die auf der Intensivstation entstehen, nachfühlen lassen.