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Buchcover
Mehr als nur ein Cover

Julia hat das Cover ihres Lieblingsbuchs “Daisy Jones and the Six” von Taylor Jenkins Reid neu gestaltet. | Bild: Julia Gramlich

Buchcover Mehr als nur ein Cover

Julia hat das Cover ihres Lieblingsbuchs “Daisy Jones and the Six” von Taylor Jenkins Reid neu gestaltet. | Bild: Julia Gramlich
 

02 Jul 2021

Wie gestaltet man ein gutes Buchcover? Studierende des Studiengangs Mediapublishing haben sich dieser Frage gestellt, dabei haben sie für ihre Lieblingsbücher neue Cover entworfen. Eine Teilnehmerin berichtet von ihren Erfahrungen.

Mirjam Völkle

Mediapublishing
seit Wintersemester 2019

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Ann-Sophie Bauer

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Sommersemester 2021
MediaNight

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Mediapublishing-Studierende haben in diesem Semester die Cover ihrer Lieblingsbücher neu gestaltet. Auf der MediaNight konnten Interessierte die neu gestalteten Cover bewundern. Wir haben uns mit Julia, einer Teilnehmerin des Kurses, getroffen und über ihre Arbeit der letzten Monate gesprochen.

Zu Beginn des Projekts mussten sich die Studierenden für ein Buch der Unterhaltungsliteratur ihrer Wahl entscheiden. Anschließend haben sie alternative Cover in sechs verschiedenen Ansätzen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem ein marketingorientierter Ansatz sowie die Darstellung von Menschen, Gesten und Mimik. Bei der Gestaltung des Buchcovers ist es wichtig, dass Titel und Autor*in zu erkennen sind, wobei Schriftart und -farbe eine große Rolle spielen. Das Cover sollte auch die richtige Zielgruppe ansprechen und zum Genre passen.

Es beginnt mit einer Mindmap

Julia hat sich für das Buch „Daisy Jones and the Six” von Taylor Jenkins Reid entschieden. Der Roman thematisiert den Aufstieg und Fall einer fiktiven Rockband in den Siebzigern. Ihr habe gefallen, dass das Buch viele Themen anspricht, die gestalterisch aufgegriffen werden können. Für Julia gehören dazu beispielsweise die Tapete aus den Siebzigern und typische Schriftarten aus dieser Zeit. Ihre größte Herausforderung sei das Anfangen und Reinkommen gewesen: „Wie bei jedem gestalterischen Projekt, dass man vor einem weißen Blatt oder in diesem Fall vor einer weißen InDesign-Datei sitzt.” Dabei habe es Julia vor allem geholfen, eine Mind-Map und eine Schriftensammlung anzulegen. Für sie sei es auch wichtig gewesen, das Buch erneut zu lesen. Aus Julias Sicht war an dem Projekt nicht nur die freie Buchwahl gut, sondern auch die kreative Freiheit und das konstruktive Feedback des Dozenten, woraus sie viel mitnehmen konnte.