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Insektencaching: Lebensraum Erde, Sand, Gestein

Der Silbergrüne Bläuling ist ein Tagfalter und war 2015 das Insekt des Jahres. | Bild: Vanessa Stagen

Geocaching Insektencaching: Lebensraum Erde, Sand, Gestein

Der Silbergrüne Bläuling ist ein Tagfalter und war 2015 das Insekt des Jahres. | Bild: Vanessa Stagen
 

08 Jul 2021

Insekten sind sowohl für unser Ökosystem als auch für uns Menschen unverzichtbar. Der Schlüssel, um die Vielfalt der kleinen Krabbler zu erhalten, sind ihre Lebensräume. Ob unter Steinen, im Sand oder unter der Erde, überall sind faszinierende Überlebenskünstler zu finden.

Carolin Ruoff

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020
PolitikUmweltFilm und Musik

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Um den Boden weiterhin für Ernten, den Anbau von anderen Pflanzen oder auch das kleine heimische Beet mit den leckeren Erdbeeren, Tomaten oder Kartoffeln nutzen zu können, muss er fruchtbar bleiben. Dafür sind Insekten wie die Ameisen da. Sie führen dem Boden wieder Nährstoffe zu, lockern ihn durch den Bau ihrer Gänge wieder auf und durchmischen ihn. Durch den Bau ihrer Gänge bieten sie vielen anderen Insekten, wie zum Beispiel den Bienen und Wespen, Brutplätze. Auch die Larven des Maikäfers leben die ersten vier Jahre in den ersten fünf Zentimetern unter der Erde. Denn die oberen Schichten haben mehr Höhlräume, sind wärmer und sauerstoffhaltiger und bieten so einen geschützten Lebensraum. Das alles funktioniert nur als Kreislauf. Deshalb ist die Vielfalt der Insekten überlebensnotwendig.

Sand

Auch mit Kübeln gefüllt mit Sand kann man zur Vielfalt der Insekten beitragen. Sand dient den Ameisen als weicher Werkstoff, um ihre vielfältigen Gänge aufzubauen. Auch der Ameisenlöwe hat den Lebensraum Sand für sich entdeckt und leistet erstaunliche Bau- und Jagdarbeiten. Er gräbt einen Trichter in den Sand, den andere Insektenarten herunterrutschen, und ihm dann als Nahrung dienen.

Gestein

Steinmauern können ein tolles Insektenhotel sein, da die Feuchtigkeit nicht so schnell eindringt. Sie sind windgeschützt und witterungsresistent und wenn die Sonne hinscheint, sind sie schön warm. So können sie der großen Wollbiene und dem Bombardierkäfer Unterschlupf bieten.

Insektenkarte Insekten, die im Lebensraum Erde, Sand und Gestein wohnen, stellen sich vor. | Bild: David Hoyos

Rätsel

Um an das Lösungswort dieses Rätsels zu kommen, müsst ihr folgende vier Fragen lösen. Wenn ihr die korrekten Antworten wisst, dann schaut nach, welchem Buchstabe im Alphabet das Ergebnis entspricht. Macht das für alle Fragen. Wenn ihr die vier Buchstaben herausgefunden habt, habt ihr das letzte Wort des Lösungssatzes.

1) Wie lange lebt die Larve des Maikäfers unter der Erde?

a) 1 Jahr (20)
b) 5 Monate (15)
c) 4 Jahre (12)

2) In welchem Lebensraum wohnt der Ameisenlöwe?

a) Wald (11)
b) Sand (9)
c) Wasser (1)

3) Welche Aussage über Ameisen ist richtig?

a) Machen den Boden fruchtbar (5)
b) Wohnen in den Gängen anderer Insekten (17)
c) Leben nur eine Woche (11)

4) Wie kannst Du zur Vielfaltssicherung beitragen?

a) Baue natürliche Trockensteinmauern statt Betonmauern (8)
b) Erhalte Wiesenflächen (19)
c) Beide Aussagen sind richtig (2)

Aktivaufgabe für Kinder:

Hast du schon einmal versucht etwas zu tragen, das größer ist als du? Die Blattschneiderameise kann das nämlich, du auch?

Dieser Beitrag ist im Rahmen des Projekts #insektenentdecken in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Stuttgart entstanden.