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Scala
Musik ist die Sprache der Menschheit

Das Set für die Live-Sendung „Scala – Sounds aus aller Welt“ ist im Foyer der HdM aufgebaut. | Bild: Jacob Struß & Luca Niederhöfer

Scala Musik ist die Sprache der Menschheit

Das Set für die Live-Sendung „Scala – Sounds aus aller Welt“ ist im Foyer der HdM aufgebaut. | Bild: Jacob Struß & Luca Niederhöfer
 

26 Jan 2022

Musik verbindet uns alle – unabhängig von Herkunft und Kultur. Das beweist die Live-Studioproduktion „Scala – Sounds aus aller Welt”. Musiker*innen präsentieren traditionelle Musik aus ihren Heimatländern und beschreiben, was Musik für sie bedeutet.

Alicia Becht

Crossmedia Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2021

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Canan Edemir

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2021

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Wie kann man Diversität in einer Livesendung darstellen? Eine mögliche Antwort darauf ist die Produktion „Scala – Sounds aus aller Welt“. Dies ist das Semesterprojekt von 22 Studierenden aus dem Studiengang Audiovisuelle Medien. Die Sendung ist seit dem 24. Januar 2022 auf YouTube online und bietet drei Musikacts mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen eine Bühne. Die Künstler*innen sprechen über ihre Geschichte und Verbindung zu Musik und Heimat. 

Mit Trommeln, Gitarre und Gesang bringt das Trio „Honolowo” traditionelle Rhythmen aus dem Süden Togos in das Studio. „Musik ist ein universeller Reisepass”, sagt Trommler Guillaume Adjoblé über die Bedeutung von Musik für ihn selbst. Durch sie könne er mit Menschen kommunizieren, ohne ihre Sprache zu sprechen. 

Das „Gayageum” kennt in Deutschland kaum jemand. Elisa Suh stellt das typisch koreanische Saiteninstrument im Zusammenspiel mit Gitarre und Cello vor. Sie erzählt, wie ein Lehrer ihr musikalisches Talent erkannte und ihr dazu riet, das „Gayageum” weiter zu erlernen. Zuvor habe sie nie von einer künstlerischen Karriere geträumt.

Als letzter Musikact betritt Mazen Mohsen, Teilnehmer der elften Staffel von „The Voice of Germany”, die Bühne. Er singt auf Deutsch und Arabisch für das Publikum hinter den Bildschirmen und berichtet von seinen geplanten musikalischen Projekten. 

Miteinander statt gegeneinander

Die Studierenden wurden für ihre Sendung von der größten musikalischen Fernsehproduktion, dem Eurovision Song Contest (ESC), inspiriert. „Anders als beim ESC wollen wir die verschiedenen Länder aber nicht gegeneinander antreten lassen“, verriet uns die Moderatorin Ayla Remmele im Interview vor der Sendung. „Wir wollen die musikalische Diversität aufzeigen.“ Auch Regisseur Paul Meinken stimmt zu: „Da drei Künstler von drei unterschiedlichen Kontinenten auftreten, zeigen wir, wie einzigartig Musik sein kann.”

Der Kurs Studioproduktion probt für die Live-Sendung. | Bild: Jacob Struß & Luca Niederhöfer
Das Trio „Honlowo” sorgt mit togoischer Musik für Stimmung im Studio. | Bild: Screenshot aus der Sendung
Chaehong Lim (Gitarre), Elisa Suh (Gayageum) und Izumi Fuji (Cello) bei ihrem Auftritt in der Sendung. | Bild: Screenshot aus der Sendung
Mazen Mohsen schließt die Sendung mit deutsch-arabischen Gesang. | Bild: Screenshot aus der Sendung
Regisseur Paul Meinken und Moderatorin Ayla Remmele im Set der Sendung „Scala – Sounds aus aller Welt”. | Bild: Jacob Struß & Luca Niederhöfer

Die Sendung „Scala – Sounds aus aller Welt“ wurde im Rahmen der MediaNight am 24. Januar 2022 live auf YouTube ausgestrahlt und ist weiterhin auf dem Kanal „HdM Fernsehfreund” abrufbar.