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Hausmannskost vom Greifarm

Der im Film gezeigte Greifarm stellt die animierte Maultasche fertig. | Bild: Aus „Maultasche 4.0“ von Joris Kaufmann und Sebastian Dubiel

Animation Hausmannskost vom Greifarm

Der im Film gezeigte Greifarm stellt die animierte Maultasche fertig. | Bild: Aus „Maultasche 4.0“ von Joris Kaufmann und Sebastian Dubiel
 

27 Jan 2022

Jede Schwäbin und jeder Schwabe kennt sie: die Maultasche. Zwei Studenten der Hochschule der Medien thematisieren die Herstellung der gängigen Hauptspeise in einem Animationsfilm. Wie funktioniert so eine Animation überhaupt?

Celine Imensek

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2021
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Jacqueline Trautmann

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
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Im Rahmen der Veranstaltung „Praktikum Computeranimation“ haben Joris Kaufmann und Sebastian Dubiel den dreiminütigen Film „Maultasche 4.0“ produziert. Er wird am 27. Januar 2022 auf der MediaNight der Hochschule der Medien gezeigt. Die zwei Produzenten studieren Medieninformatik im siebten Semester. Sie haben sich für einen Animationsfilm entschieden, in dem eine Maultasche von einem Greifarm hergestellt wird. „Wir haben den Film im Cartoon-Stil produziert. In anderen Projekten, die wir uns angeschaut haben, hat man oft versucht alles so realistisch wie möglich zu machen. Dem Zuschauer fallen Fehler da aber viel eher auf“, erklärt Joris in einem Interview. Durch den Cartoon-Stil wünschen sich die beiden, dass diese kleinen Fehler nicht auffallen und sich das Projekt so von anderen abhebt.

Die beiden Studenten arbeiten mit dem vorgegebenen Programm „Blender“. Mit diesem bestimmen Joris und Sebastian zunächst das Aussehen der einzelnen Elemente, die im Film zu sehen sind. Die Produzenten platzieren diese dann im Raum und bestimmen die Bewegungen und Eigenschaften der Objekte. Dabei werden, wie bei einer Animation üblich, einzelne Bilder zu einer Filmsequenz zusammengefügt. Das Programm erleichtert die Arbeit dabei erheblich, da lediglich der Start- und Endpunkt der Gegenstände angegeben werden muss.

Trotzdem sei die Arbeit sehr aufwendig und schwierig gewesen. Vor allem, da es für beide die erste Produktion dieser Art war. Deshalb haben sie sich so gut wie alles mithilfe von Tutorials selbst beigebracht. „Es kam oft zu Problemen, an denen man dann teilweise vier oder fünf Stunden dran saß. Da war es gut, einen Teampartner zu haben, mit dem man sogar dann noch über das Problem lachen konnte“, berichtet Sebastian von der Zusammenarbeit mit Joris. Bei Fragen oder Problemen, die sie nicht allein lösen konnten, stand ihnen der Betreuer der Lehrveranstaltung Benjamin Körting zur Seite. Auf den fertigen Film sind beide sehr stolz und bedanken sich dafür auch bei ihrem Betreuer. „Er hat immer versucht, sich Zeit zu nehmen. Ohne ihn wären sicher einige Projekte nicht so geworden, wie sie sollten“, erzählen die beiden.

Die Projekte der Studioproduktion Computeranimation werden am 27.01.2022 im Rahmen der virtuellen MediaNight zwischen 19:17 und 19:24 Uhr präsentiert.