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Insektencaching: Lebensraum See

Der Silbergrüne Bläuling ist ein Tagfalter und war 2015 das Insekt des Jahres. I Bild: Vanessa Stagen

Geocaching Insektencaching: Lebensraum See

Der Silbergrüne Bläuling ist ein Tagfalter und war 2015 das Insekt des Jahres. I Bild: Vanessa Stagen
 

07 Jul 2021

Nicht nur in Flüssen, Bächen und Seen, selbst in der heimischen Regentonne leben dutzende Insektenarten. Außer im tiefen Ozean sind die Sechsbeiner in allen stehenden und fließenden Gewässern zu Hause.

Sarah Anthony

Crossmedia-Redaktion / Public Relations
seit Wintersemester 2020
UmweltNachhaltigkeitPolitik

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Wie auch wir Menschen brauchen Insekten Wasser, um zu überleben. Viele Insekten wie Schmetterlinge, Bienen, Libellen und Käfer suchen regelmäßig Seen, Bäche und Tümpel auf, um von der Wasseroberfläche zu trinken. Andere Arten wie Schwimm- und Kolbenwasserkäfer, Rückenschwimmer, Wasserskorpione und Wasserläufer leben ständig in Gewässern und verlassen sie nur zum Überwintern an Land. Auch für die Fortpflanzung sind viele Insekten auf Wasser angewiesen. Libellen, die für ihre sensationellen Flüge bekannt sind, leben als komplett anders aussehende Larven teilweise sogar jahrelang im Wasser. Auch Köcherfliegen, Eintagsfliegen und andere verbringen ihre Jugend unter Wasser. Die Larven einiger Arten sind sehr empfindlich gegenüber Wasserverschmutzungen und -veränderungen, weshalb es an vielen Flüssen zu einem dramatischen Rückgang bestimmter Arten kommt. Diese Insekten geben daher wertvolle Hinweise auf die Wasserqualität.

In Gewässern haben diese kleinen Lebewesen mehrere wichtige Funktionen. Sie zerkleinern ins Wasser gefallene Blätter und abgestorbene Pflanzen, sowie tote Tiere. So werden wichtige Stoffe wieder in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt. Außerdem sind kleine Insekten Nahrungsquelle für Fische, Amphibien, Vögel und Säugetiere. Sie sind wichtig für den Erhalt des natürlichen Stoffkreislaufes und sorgen so für ein ausgeglichenes Ökosystem.

Insekten, die im Lebensraum See wohnen, stellen sich vor.

Rätsel

Um an das Lösungswort dieses Rätsels zu kommen, müsst ihr folgende drei Fragen lösen. Achtung, bei zwei Fragen sind mehrere Antworten richtig. Wenn ihr die korrekten Antworten wisst, rechnet die Punktzahlen in den Klammern zusammen und schaut, welchem Buchstabe im Alphabet das Ergebnis entspricht. Macht das für alle Fragen. Wenn ihr die drei Buchstaben herausgefunden habt, habt ihr das erste Wort des Master-Lösungssatzes.

1) Welche Umweltveränderungen sind gefährlich für Insekten? (Mehrauswahl möglich)

     a) Verlust und Umgestaltung von natürlichen Gewässern (6)
     b) Anlegen von Teichen im heimischen Garten (7)
     c) Verschmutzung von Bächen und Tümpel (8)
     d) Menschliches Eingreifen in Ökosysteme (9)

2) Welche Funktionen haben Insekten in Gewässern? (Mehrauswahl möglich)

    a) Zerkleinerung von Blättern (1)
    b) Verwertung von toten Pflanzen und Tieren (2)
    c) Nahrungsquelle (3)
    d) Balance für ein ausgeglichenes Ökosystem (3)

3) In welchen Gewässern leben Insekten? 

    a) In allen, also auch in Ozeanen, Pfützen und der Kanalisation (12)
    b) Überall, außer in der Antarktis (16)
    c) In stehenden und fließenden Süßgewässern wie Seen, Tümpeln und Flüssen (18)

Dieser Beitrag ist im Rahmen des Projekts #insektenentdecken in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Stuttgart entstanden.